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AXA will Aktionäre stärker am Erfolg beteiligen

Hussam Masri

Durch Übernahmen können Konzerne nicht nur externes Wachstum generieren, sondern auch ihren geschäftlichen Schwerpunkt neu ausrichten. Einen solchen Schachzug hat der Versicherungsriese AXA mit der Übernahme der XL Group im vergangenen Jahr gemacht. Für gut 15 Mrd. US-Dollar haben sich die Franzosen damit eine Branchengröße in der Sachversicherung einverleibt und kommen dadurch ihrem Ziel einer Schwerpunktverlagerung von der Lebensversicherungs- zur Sachversicherungssparte einen entscheidenden Schritt näher. Das Analystenecho ist angesichts der Marktsättigung im Bereich Lebensversicherung und der angestrebten Synergien positiv, wobei der hohe Kaufpreis für die XL Group teils auch Kritik hervorrief und Risiken durch eventuelle Zusatzkosten bei der Integration gesehen werden. Auf konkrete Zahlen für die ersten drei Monate inklusive der Neuakquisition müssen Beobachter noch bis zum 21. Februar warten. Dann will AXA über das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2018 berichten.

Trotz dieser übernahmegetriebenen Expansionsstrategie, die als nächstes Asien in den Fokus rückt, hat der Vorstandsvorsitzende Thomas Buberl sein Effizienzprogramm "Ambition 2020" nicht aus den Augen verloren. Die Ziele wurden zuletzt sogar teils angehoben. So sollen die Synergien aus der XL-Übernahme nun 500 Mio. Euro statt der bisher geplanten 400 Mio. Euro erreichen und die bereinigte Eigenkapitalrendite soll auf 14 bis 16 Prozent statt der zuvor angepeilten 12 bis 14 Prozent klettern. Für den Gewinn je Aktie stellt Thomas Buberl eine jährliche Steigerung um drei bis sieben Prozent in Aussicht und will die Aktionäre am Erfolg mit einer auf 50 bis 60 Prozent erhöhten Ausschüttungsquote verstärkt teilhaben lassen (bisher 45 bis 55 Prozent). Darüber hinaus hält der Konzernchef Aktienrückkäufe für möglich. Analysten erwarten auf Sicht von drei Jahren moderat steigende Dividenden und prognostizieren bezogen auf den aktuellen Aktienkurs hohe Dividendenrenditen jenseits der Sechsprozentmarke (Stand 28.01.2019). Mit erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnissen unterhalb von zehn sei die AXA-Aktie eher preiswert. Durch den geplanten Verkauf der restlichen Anteile an der US-Lebensversicherungstochter Equitable Holdings könne AXA voraussichtlich die Verschuldungsquote von zuletzt 32,4 Prozent auf knapp 25 Prozent im Jahr 2020 reduzieren.

Dreimal 3,10 Prozent p.a. Festzins und Teilrückzahlung nach einem Jahr

Die drei jährlichen Zinsbeträge der DekaBank 3,10 % AXA DuoRendite Aktienanleihe Pro 02/2022 (WKN DK0SR1) werden unabhängig von der Kursentwicklung der AXA-Aktie und unter Verwendung eines konstanten Zinssatzes in Höhe von 3,10 Prozent p.a. gezahlt. Dieser Zinssatz wird zunächst auf den gesamten Nennbetrag von 1.000,00 Euro bezogen. Weil am 25.02.2020 zusammen mit der ersten Zinszahlung auch der halbe Nennbetrag marktunabhängig zurückgezahlt wird, ist der zu verzinsende maßgebliche Nennbetrag in den beiden folgenden Perioden jedoch auf 500,00 Euro je Anleihe reduziert. Damit der Anleger diese zweite Hälfte des Nennbetrags nach drei Jahren ebenfalls vollständig zurückerhält, muss die AXA-Aktie bei der finalen Bewertung am 18.02.2022 auf oder über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts schließen. Hierbei entspricht der Startwert dem anfänglichen Aktienschlusskurs vom 22.02.2019.

Andernfalls führt ein AXA-Schlusskurs am Bewertungstag unterhalb der Barriere zur Rückzahlung durch eine Übertragung der Referenzanzahl an AXA-Aktien je Anleihe. Der aktuelle Aktienkurs liegt in einem solchen Fall mehr als 25,00 Prozent unter dem Startwert, weshalb bezüglich der zweiten Hälfte des investierten Nennbetrags ein entsprechender Verlust entsteht. Die übertragenen AXA-Aktien könnten sogar wertlos geworden sein, sodass auch ein Totalverlust des halben Nennbetrags aufgrund der Marktrisiken möglich ist. Zudem ist das Emittentenrisiko zu beachten, das den gesamten Nennbetrag von 1.000,00 Euro sowie die Zinszahlungen betrifft. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die DekaBank 3,10 % AXA DuoRendite Aktienanleihe Pro 02/2022 (WKN DK0SR1) kann vom 04.02.2019 bis 22.02.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

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Mehr Informationen: www.zertifikateawards.de

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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