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Bahn-Kontrolleure sollen Abkehr vom Gewinnstreben billigen

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Bahnchef Richard Lutz legt dem Aufsichtsrat an diesem Mittwoch eine Budgetplanung unter neuen Vorzeichen vor. Die Kontrolleure sollen akzeptieren, dass der Staatskonzern im nächsten Jahr weniger Gewinn erwirtschaftet als zuletzt. So will die Bahn Investitionen in einen pünktlicheren und besseren Zugverkehr absichern. Diese Maßgabe soll auch in den folgenden Jahren gelten.

Thema im Aufsichtsrat wird auch der geplante Börsengang der Bahn-Tochter Arriva sein. Der Vorstand war damit gescheitert, die internationale Bus- und Bahngesellschaft direkt zu verkaufen. Nun soll im Mai ein Minderheitsanteil an die Börse, bevor innerhalb von drei Jahren alle Anteile verkauft werden.

Dies wird ein Projekt des künftigen Finanzvorstands Levin Holle, derzeit noch Staatssekretärs und Aufsichtsratsmitglied. Seinen Wechsel in das oberste Management des Bundeskonzerns soll das Kontrollgremium an diesem Mittwoch billigen. Holles Vorgänger Alexander Doll verlässt nach einem Führungsstreit das Unternehmen./bf/DP/stw

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