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Bargeld sticht Kartenzahlung in Supermärkten weiter aus

Reuters

In deutschen Supermärkten und anderen Geschäften des Einzelhandels wird an der Ladenkasse immer noch überwiegend bar gezahlt.

Trotz Zunahme anderer Zahlungsmöglichkeiten wird bei drei Viertel aller Einkäufe im Einzelhandel nach wie vor auf Münzen und Scheine zurückgegriffen, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Bundesbank und des EHI Retail Instituts des Einzelhandels ergab.

"An der Ladenkasse ist die Barzahlung noch immer das schnellste und kostengünstigste Zahlungsmittel", erklärte Notenbank-Vorstand Johannes Beermann. Im Schnitt dauere es an der Kasse mit Bargeld gut 22 Sekunden. Werde mit Karte und PIN-Number gezahlt seien es sieben Sekunden mehr. Müsse bei Kartenzahlung unterschrieben werden, dauere es 16 Sekunden länger. Die Kosten für den Zahlungsvorgang bei einem bar bezahlten Einkauf liegen laut Studie bei etwa 24 Cent. Werde mit EC-Karte gezahlt, seien es 33 Cent. Die höchsten Kosten verursacht demnach das Bezahlen mit Kreditkarte und Unterschrift: Hier sind es pro Einkauf mehr als ein Euro.

Noch nicht umfassend berücksichtigt wurde aber kontaktloses zahlen. Inzwischen seien bereits zwischen fünf und zehn Prozent aller Kartenzahlungen kontaktlos - mit steigender Tendenz, schreiben die Autoren. Sie gehen davon aus, dass damit das Bezahlen im Schnitt nur noch zehn bis 15 Sekunden dauern wird, wenn keine zusätzliche Autorisierung verlangt wird. Bis Anfang 2020 sollen alle EC-Karten entsprechend ausgestattet sein. Bei 73 Prozent der großen Einzelhändler sind die Kassen dafür schon gerüstet.

(Reuters)

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