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BASF optimiert das Konzernportfolio

Hussam Masri

Werbung.  Die Börsen sind in Rekordlaune und von akuten Rezessionsängsten ist an den ersten Tagen des Jahres 2020 nichts zu hören. Manche Sorgen, die im vergangenen Jahr die Debatten dominierten, haben sich deutlich abgeschwächt. Insbesondere die Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit lässt mehr Dynamik der globalen Wirtschaftsentwicklung erwarten. Zudem haben die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit abgenommen. Von dieser Aufhellung der Lage können zyklische Werte wie BASF profitieren, die dem Auf und Ab der Konjunktur unmittelbar ausgesetzt sind. Noch beim letzten Quartalsbericht hatte der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller die Belastungsfaktoren Handelsstreit und Brexit betont, während erste Anzeichen einer Stabilisierung der Geschäftszahlen nach den Rückschlägen des ersten Halbjahrs erkennbar wurden. Gleichwohl machte Martin Brudermüller für das Schlussquartal wenig Hoffnung auf erhebliche Besserungen. Am 28. Februar plant der Konzern seinen Bericht zum Gesamtjahr 2019. Der im vergangenen Sommer gesenkte und zuletzt bestätigte Ausblick unterstellt eine leichte Umsatzabnahme um ein bis fünf Prozent im Vorjahresvergleich und geht von einem Rückgang des operativen Ergebnisses vor Sondereinflüssen um bis zu 30 Prozent aus.

In Reaktion auf die Schwierigkeiten hatte Martin Brudermüller eine beschleunigte Umsetzung des laufenden Exzellenzprogramms angekündigt. Bis Ende 2021 wird dadurch ein jährlicher Beitrag zum operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 2 Mrd. Euro angestrebt. Vor allem den weitreichenden Umbau des Konzernportfolios treibt das Management energisch voran. Einerseits hat BASF seine Agrarchemiesparte deutlich gestärkt, indem Teile des Geschäfts von Bayer in den vergangenen Jahren für insgesamt 7,6 Mrd. Euro übernommen wurden. Zudem setzen die Ludwigshafener ihre weltweite Expansion fort und bauen in China für über 10 Mrd. US-Dollar einen dritten Verbundstandort zusätzlich zum Stammsitz und zum Standort Antwerpen. Andererseits trennt sich das Management von Konzernteilen, die als eher margenschwach gelten und nicht zur neuen Konzernstrategie passen.

So wurde im vergangenen Jahr das Pigmentgeschäft für 1,15 Mrd. Euro an den japanischen Chemiekonzern DIC verkauft. Und kürzlich konnte das BASF-Management über Erfolge bei der geplanten Trennung von der Bauchemie-Sparte berichten. Für 3,17 Mrd. Euro übernimmt der Finanzinvestor Lone Star dieses Geschäft mit rund 7.000 Mitarbeitern an 60 Standorten. Den Abschluss der Transaktion stellt BASF vorbehaltlich der Zustimmung durch die Wettbewerbshüter zum dritten Quartal des laufenden Jahres in Aussicht. Außerdem planen die Ludwigshafener für das zweite Halbjahr 2020 den Börsengang von Wintershall Dea. BASF hat diese eigenständige Gesellschaft durch die Fusion der ehemaligen Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Konkurrenten Dea geformt und hält gut zwei Drittel der Anteile. Nach Ansicht von Experten könnte Wintershall Dea mit einer Bewertung von 20 Mrd. Euro an die Börse gehen, sodass entsprechend der aktuellen Mehrheitsbeteiligung über 13 Mrd. Euro auf BASF entfallen würden.

Erster Festzins schon nach sechs Monaten und 15 Prozent finaler Puffer

Die DekaBank 3,20 % BASF Aktienanleihe 08/2021 (WKN DK0V4K) zahlt nach einer ersten sechsmonatigen Periode sowie zur Fälligkeit im August 2021 einen festen Zins in Höhe von 3,20% p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die BASF-Aktie am Bewertungstag (05.08.2021) wenigstens auf oder über dem Basispreis (85,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene BASF-Aktien zu 85% des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 20.01.2020 bis 07.02.2020, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Scope ZMR AAA

Rating vom 25.09.2019, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter der Einheit Private Banking, Produktmanagement und Product Sales der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

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Ölpreis Brent 24,54 USD -7,18% -1,90
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