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Britische Firmen kürzen Investitionen wegen Brexit

Reuters

Gdingen (Reuters) - Britische Unternehmen kürzen einer Umfrage zufolge ihre Investitionen wegen des Brexit so deutlich wie seit zehn Jahren nicht mehr.

In diesem Jahr würden die Investitionen um 1,3 Prozent sinken, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Britischen Handelskammer ergab. 2020 sollen sie dann leicht um 0,4 Prozent zunehmen. Der geplante Austritt Großbritannien aus der Europäischen Union belaste das Wirtschaftswachstum, erläuterte Generaldirektor Adam Marshall. "Unternehmen benutzen ihre Ressourcen für Notfallpläne, etwa Lagerhaltung, anstatt für Unternehmungen, die zum langfristigen Wirtschaftswachstum beitragen würden."

Die Handelskammer hob ihre Prognose für das britische Wirtschaftswachstum für 2019 zwar leicht auf 1,3 Prozent an, vor allem wegen des Anstiegs der Lagerbestände vor dem ursprünglichen Termin für den Brexit im März. Die Prognose für 2020 senkte sie jedoch deutlich auf ein Prozent von zuvor erwarteten 1,3 Prozent. 2021 soll die britische Wirtschaft nach der Einschätzung des Verbands um 1,2 Prozent wachsen.

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