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Continental und Osram wollen Autolicht-Joint Venture beenden

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Der Autozulieferer Continental und der Lichtspezialist Osram wollen einen Schlussstrich unter ihr vor zwei Jahren gegründetes Gemeinschaftsunternehmen ziehen.

Das Joint Venture mit 1500 Mitarbeitern an 14 Standorten soll aufgelöst und das Geschäft wieder auf Conti und Osram aufgeteilt werden. Grund sei die schwierige Marktsituation in der Autoindustrie, die durch die Corona-Krise verschärft worden sei, begründete Conti am Mittwoch die Entscheidung. Die Gewinnerwartungen für das Joint Venture könnten nicht erfüllt werden. Conti rechne nicht vor 2025 mit einer Rückkehr der weltweiten Fahrzeugproduktion auf das Vorkrisenniveau von 2017.

Erst 2018 hatten die beiden Konzerne die gemeinsame Firma für digitale Lichttechnik für die Autoindustrie gegründet. Sie strebten zunächst einen mittleren dreistelligen Millionenumsatz an. Conti ist schon länger von der Erfolgsspur abgekommen und musste seinen Sparkurs mehrfach verschärfen - anfangs wegen der mauen Automobilkonjunktur, später wegen der Corona-Krise.

Zugehörige Werte

VENTURE CORP 74,90 USD +2,89% +2,11
VENTURE CORP 14,20 USD -2,06% -0,30
Continental 91,90 EUR -3,34% -3,18
Osram 50,80 EUR -0,19% -0,10
CONTINENTAL AG 11,18 USD -4,28% -0,50

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