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Dax: Wenig Veränderung unter 12.000 Punkten – RWE überzeugt – EON-Aktie bricht ein

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Die runde Marke von 12.000 Punkten rücken für den Dax am Mittwoch erstmal wieder außer Reichweite. Im frühen Handel hatte er sie zwar kurzzeitig erklommen, um sie danach aber wieder aus den Augen zu verlieren. Zuletzt notierte der Leitindex bei 11.938,04 Punkten 0,44 Prozent tiefer.

Dax: Wenig Veränderung unter 12.000 Punkten – RWE überzeugt – EON-Aktie bricht ein

Kommt jetzt die Stabilisierung?

Trotzdem sehen die Experten vom Börsenstatistik-Magazin Index Radar Anzeichen einer Stabilisierung: Im Bereich um 11.850 Punkten hätten Dax-Anleger in den vergangenen Wochen schon zweimal erhöhtes Kaufinteresse gezeigt. Am Vortag hatte sich der Index nach einlenkenden Worten von US-Präsident Donald Trump in Sachen Handelskrieg mit China um rund ein Prozent erholt, ohne jedoch den Sprung über die 12.000 Zähler zu schaffen. In Asien hatten die Börsen zugelegt, obwohl Wirtschaftsdaten aus China zum Einzelhandel, zur Industrieproduktion und zu den Investitionen enttäuscht hatten. Rufe nach Stabilisierungsmaßnahmen seitens der chinesischen Regierung werden nun lauter.

Deutsche und US-Konjunkturdaten im Fokus

Zahlen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland waren im ersten Quartal so ausgefallen wie von Volkswirten erwartet. Am Nachmittag könnte sich das Interesse dann noch auf Konjunkturdaten aus den USA richten. Vor allem die Umsätze des Einzelhandels stehen im Mittelpunkt, basiert doch ein Großteil des Wachstums auf dem privaten Konsum.

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RWE überzeugt Aktionäre

Auch am Mittwoch setzt sich hierzulande die Berichtssaison wichtiger Dax-Unternehmen mit Zahlen von RWE fort. Die Aktien zogen an der Dax-Spitze mit plus 3,78 Prozent ordentlich an. Ein Händler sprach von einem sehr soliden ersten Quartal des Versorgers, welches den guten Jahresstart unterstreiche. Die Papiere von Konkurrent Eon gaben dagegen nach, und zwar noch stärker als die abgezogene Dividende. Goldman Sachs hatte die Anteile von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft.

Leoni stürzt ab

Deutlich negativ mit minus mehr als elf Prozent fielen im SDax die Leoni-Papiere auf. Der angeschlagene Autozulieferer und Kabelhersteller war zum Jahresauftakt in die roten Zahlen gerutscht. Nun rät die UBS weiter zum Verkauf der Aktien. Ein grundlegender Umbau sei nötig, um das Unternehmen wieder in die Spur zu bringen, schrieb Analyst Patrick Hummel in seiner aktuellen Studie.

Berichtsaison gemischt ausgefallen

Auch abseits des Dax präsentierten zahlreiche Unternehmen ihre Geschäftszahlen – mit großem Einfluss auf die Kurse. Die Papiere von Kupferproduzent Aurubis gaben 2,34 Prozent nach, die Aktie von Stahlhersteller Salzgitter AG verlor mehr als fünf Prozent. Auch United Internet (Minus 7,5 Prozent) und 1&1 Drillisch (Minus 8,41 Prozent) gerieten nach Zahlen stark unter Druck. IT-Dienstleister Cancom hingegen legte um 2,7 Prozent zu.

onvista/dpa-AFX

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Foto: Drop of Light / Shutterstock.com

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