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Ermittlungen gegen frühere Steinhoff-Chefs dauern an

dpa-AFX

HANNOVER (dpa-AFX) - Im Bilanzskandal beim deutsch-südafrikanischen Handelskonzern Steinhoff ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg weiter unter anderem wegen Steuerhinterziehung gegen frühere Geschäftsführer. Auch die Verfahren gegen aktuelle und frühere Konzernverantwortliche wegen falscher Bilanzen und Urkundenfälschung dauerten an, hieß es in einer Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Politiker Stefan Wenzel und Dragos Pancescu. Die Ermittlungen seien aufwendig und umfangreich. Wann mit dem Abschluss zu rechnen sei, lasse sich noch nicht absehen.

Die Steinhoff-Gruppe mit Wurzeln im niedersächsischen Westerstede galt lange als Europas zweitgrößter Möbelkonzern. Im März hatten Buchprüfer von systematischen Bilanzfälschungen berichtet und fragwürdige Buchungen mit einem Volumen von rund 6,5 Milliarden Euro dokumentiert. Unter anderem wird gegen den früheren Firmenchef Markus Jooste ermittelt.

Der Börsenwert des Unternehmens wurde im Dezember 2017 mit Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten fast vollständig vernichtet. In Deutschland war Steinhoff für die Möbelkette Poco bekannt, die mittlerweile an den Konkurrenten XXXLutz verkauft worden ist./cwe/DP/jsl

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Steinhoff 0,114 EUR +1,33% 0,00
DAX 12.762,41 Pkt. -0,21% -28,08

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