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Hohe Zinsen mit dem weltgrößten Versorger Engie

Hussam Masri

Die Geschichte des heute weltgrößten Versorgers Engie, der nach allerlei Fusionen bis 2015 unter GDF Suez firmierte, reicht bis 1858 zurück. Damals wurde die Compagnie universelle du canal maritime de Suez gegründet, deren Unternehmenszweck der Bau und Betrieb des Suezkanals war. Nach den Wirren der Suezkrise 100 Jahre nach seiner Gründung war das Unternehmen Gegenstand französischer Industriepolitik mit zahlreichen Umbenennungen und Fusionen. Teilweise waren dadurch auch ungewöhnlichere Geschäftsaktivitäten wie Bestattungsdienste Teil des Portfolios.

Nach einer 1997 getätigten Fusion mit dem führenden französischen Wasserversorger ist die heutige Engie primär als Versorger tätig. 2006 fand die Fusion mit Gaz de France statt, wodurch ein Übernahmeangebot eines italienischen Stromversorgers verhindert wurde. Mittlerweile ist der Konzern gegliedert in zehn Segmente mit insgesamt 24 Geschäftseinheiten nach regionaler Ausrichtung. Zwei Drittel der regional zugeordneten Umsätze werden außerhalb Frankreichs realisiert, vor allem im Benelux-Raum und anderen europäischen Ländern. Aktuell trennt man sich von einigen Geschäften und Geschäftsbereichen, um die Schulden von derzeit etwa 20 Mrd. Euro zu reduzieren und um sich auf umweltfreundliche Energien und die eigenen Stromnetze zu konzentrieren.

Bei einem Umsatz von 65,03 Mrd. Euro in 2017 erzielte Engie ein EBITDA von 9,31 Mrd. Euro und ein Konzernergebnis (nach Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 2,66 Mrd. Euro. Diese Resultate sollen in 2018 wieder erreicht werden, was Analysten dem Unternehmen auch zutrauen und den Aktienkurs bei circa 13,45 Euro (Stand 06.08.2018) gleichzeitig als attraktiv einstufen. Das KGV beträgt etwa 12,3, die Dividendenrendite liegt bei über 5 Prozent. Operative Probleme gibt es aktuell in erster Linie in Belgien, wo Engie aufgrund technischer Mängel an seinen umstrittenen Atommeilern Tihange und Doel in der Kritik steht und zeitweise auch eine Stilllegung veranlassen musste.

Behaupten der 75,00-Prozent-Barriere bedeutet für Anleger 58,00 Euro Zinsen pro Periode

Damit potenzielle Anleger mit dem DekaBank Engie Express-Zertifikat Memory mit Airbag 11/2024 (WKN DK0RMT) hohe Zinsen erzielen können, muss die Engie-Aktie nicht einmal steigen. Zur Auszahlung des Zinsbetrags von 58,00 Euro pro Zertifikat für die jeweils vergangene Periode ist am jährlich stattfindenden Beobachtungstag lediglich ein Aktienschlusskurs auf oder über der Barriere in Höhe von 75,00 Prozent des Startwerts erforderlich. Dieser Startwert wird anhand des Schlusskurses vom 31.08.2018 ermittelt. Sollte es an einem oder mehreren Beobachtungstagen zu keiner Zinszahlung kommen, können diese dank der Memory-Funktion bei einer später stattfindenden Behauptung der Barriere nachgeholt werden.

Am finalen Bewertungstag am 29.10.2024 ist ein Aktienschlusskurs auf oder über der Barriere ausreichend, um sowohl die vollständige Rückzahlung des Nennbetrags in Höhe von 1.000,00 Euro je Zertifikat wie auch die Zahlung der Zinsen auszulösen, inklusive der gegebenenfalls aufgelaufenen. Alternativ kann es auch schon deutlich früher zur Rückzahlung kommen, wenn sich die Engie-Aktie stabil bis positiv entwickelt und daher an einem der fünf Beobachtungstage Ende Oktober der Jahre 2019 bis 2023 auf oder über ihrer Tilgungsschwelle schließt, die bei 100,00 Prozent des Startwerts fixiert ist.

Risiken gibt es wie bei jeder Anlageentscheidung. Dies betrifft insbesondere das Szenario, wenn zum einen eine vorzeitige Rückzahlung ausbleibt und zudem der Aktienschlusskurs an den jeweiligen Bewertungstagen unter der Barriere liegt. In diesem Fall erhält der Anleger weder die jährliche noch eine Nachholung gegebenenfalls ausgefallener Zinszahlungen. Und die Rückzahlung je Zertifikat entspricht der Referenzanzahl von Engie-Aktien, für die der Nennbetrag des Zertifikats durch den Basispreis, der bei 75,00 Prozent des Startwerts liegt, dividiert wird. Der Anleger wird dadurch zwar so gestellt, als ob er die Aktien vergünstigt zu 75,00 Prozent des Startwerts erworben hätte. Da die Aktien in einem solchen Fall jedoch unterhalb des Niveaus von 75,00 Prozent notieren, entsteht gegenüber dem ursprünglich investierten Nennbetrag von 1.000,00 Euro trotzdem ein Verlust. Aufgrund der im ungünstigsten Fall möglichen Wertlosigkeit der übertragenen Engie-Aktien und durch das Ausfallrisiko aller Zinszahlungen kann dieser Verlust bis zum Totalverlust reichen. Zudem unterliegt das Zertifikat insgesamt dem Emittentenrisiko, sodass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank ebenfalls Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Das DekaBank Engie Express-Zertifikat Memory mit Airbag 07/2024 (WKN DK0RMT) kann vom 13.08.2018 bis 31.08.2018 gezeichnet werden, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement, Product Sales und Produktmarketing bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden.


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Zugehörige Werte

Engie 13,40 EUR -0,14% -0,02
ENGIE S.A. 14,78 USD -0,53% -0,08
CAC 40 5.330,03 Pkt. +0,05% +3,16
Dow Jones 25.628,90 Pkt. -2,37% -623,34
DAX 11.595,59 Pkt. -0,13% -15,92
MIB 20.486,30 Pkt. +0,06% +12,44

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