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Konjunktursorgen drücken den DAX in die Tiefe, Wirecard trifft es wieder knüppeldick

Deutsche Bank
Nach dem Kursfeuerwerk am Dienstag war die Hoffnung auf Anlegerseite groß, dass es sich bei den gestrigen Kursverlusten im DAX nur um einige wenige Gewinnmitnahmen gehandelt haben könnte. Am heutigen Donnerstag stürzte das wichtigste deutsche Börsenbarometer jedoch regelrecht ab.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um mehr als 2 Prozent nach unten. Zu der schlechten Stimmung hatten vor allem Konjunktursorgen beigetragen. Die EU-Kommission senkte ihre 2019er-Wachstumsprognose für die Eurozone von 1,9 auf 1,3 Prozent. Die schwachen Vorgaben aus den USA sorgten für zusätzlichen Verkaufsdruck, so dass der DAX nach lediglich leichten Verlusten am Vormittag im weiteren Handelsverlauf immer weiter ins Minus rutschte. Außerdem fielen einige Unternehmensnachrichten einmal mehr wenig erfreulich aus.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnten sich dem schwachen Marktumfeld lediglich einige defensive Titel entziehen. Allerdings mussten auch sie Kursverluste hinnehmen. Die Aktie des Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC) gehörte zu den wenigen Titeln in der ersten deutschen Börsenliga, die zeitweise Kurszuwächse bewerkstelligen konnten. In der Spitze reichte es jedoch selbst für FMC lediglich zu einem Kursgewinn von knapp 1 Prozent.

Die Wirecard-Aktie rauschte dagegen zeitweise um knapp 20 Prozent in die Tiefe. Das Papier landete so mit großem Abstand am DAX-Ende. Genauso wie in der Vorwoche war es auch heute ein „Financial Times“-Bericht, der die Anteilsscheine des Zahlungsabwicklers aus Aschheim bei München abstürzen lies. Dem Unternehmen wurden Bilanz-Unregelmäßigkeiten in Singapur vorgeworfen. Wirecard teilte zwar kurz nach Veröffentlichung des Berichts mit, dass „nichts an dem heute veröffentlichten Artikel wahr sei“. Allerdings hielt dies Anleger nicht davon ab, die Wirecard-Aktie kräftig auszuverkaufen.

Das steht morgen an. Am morgigen Freitag werden in den USA keine marktrelevanten Konjunkturdaten veröffentlicht. Auch hierzulande ist die Nachrichtenlage zum Ende dieser Handelswoche eher dünn. Interessant könnten am ehesten einige deutsche Daten zur Leistungsbilanz im Monat Dezember sein.

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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2019 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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Zugehörige Werte

DAX 12.222,39 Pkt. +0,57% +69,32
Wirecard 120,10 EUR -1,95% -2,40
Fresenius Medical Care 70,16 EUR -1,70% -1,22
DAX (PR) (CHF) 755,69 Pkt. +0,49% +3,71
DAX (NET RETURN) (EUR) 1.114,11 Pkt. +0,56% +6,30
Dow Jones 26.559,54 Pkt. +0,41% +110,00

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