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Marktüberblick: MorphoSys-Aktie springt nach FDA-Zulassung

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Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenausklang ein uneinheitliches Bild. Belastend wirkten ein fester Euro, durchwachsene US-Konjunkturdaten sowie nach Quartalszahlen schwache US-Banken. Der DAX schloss 0,07 Prozent tiefer bei 12.632 Punkten. Auf Wochensicht legte das Aktienbarometer um 1,96 Prozent zu. MDAX und TecDAX gewannen am Berichtstag 0,33 beziehungsweise 0,43 Prozent hinzu. Unter den 110 größten Werten gab es 64 Gewinner (59%) und 45 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 70,4 Millionen Aktien im Wert von 2,89 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,35). Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Rohstoffwerte und Pharma & Healthcare. Am deutlichsten abwärts tendierten Banken, Bauwerte und Versicherungen. Als bester Wert im DAX verbesserte sich Volkswagen nachrichtenlos um 1,46 Prozent. BASF und FMC legten um 1,23 und 0,72 Prozent zu. Am anderen Indexende verloren Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank zwischen 0,90 und 1,19 Prozent. Norma Group setzte im MDAX die mit der Anhebung der Prognosen am Vortag begonnene Rally fort und stieg um 4,50 Prozent. MorphoSys sprang an der Spitze des TecDAX um 6,98 Prozent. Das Biotech-Unternehmen profitierte von einer zu erwartenden Meilensteinzahlung nach dem Erhalt einer FDA-Zulassung für ein Medikament gegen Schuppenflechte durch ein ehemaliges Partnerunternehmen.

An der Wall Street präsentierte sich der Aktienmarkt bei allerdings rückläufigen Umsätzen überwiegend von der freundlichen Seite. Der Dow schloss 0,39 Prozent höher bei 21.638 Punkten und verzeichnete damit ein neues Rekordhoch. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,77 Prozent nach oben auf 5.838 Zähler. 68 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen betrug ebenfalls 68 Prozent. 187 neuen 52-Wochen-Hochs standen acht neue Tiefs gegenüber. Bis auf den Finanzsektor schlossen alle Sektoren im Plus. Am deutlichsten gewannen Immobilienwerte und Technologiewerte hinzu. Wal-Mart schloss nach einem positiven Analystenkommentar an der Dow-Spitze 1,71 Prozent fester. JP Morgan verlor am anderen Indexende 0,91 Prozent. Wie bei den ebenfalls am Berichtstag Quartalszahlen vorlegenden Banken Citigroup und Wells Fargo übertraf der US-Branchenprimus die Gewinnschätzung der Analysten. Allerdings enttäuschte das Handelsgeschäft. Von der Makroseite blieben Daten zur Verbraucherpreisinflation, den Einzelhandelsumsätzen und der Verbraucherstimmung hinter den Erwartungen zurück, während die Industrieproduktion deutlicher zulegen konnte als prognostiziert.

Am Währungsmarkt geriet der US-Dollar nach den schwachen US-Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich unter Druck. Der Dollar-Index rutschte unter den Support bei 95,50 Punkten und endete 0,67 Prozent schwächer auf einem 10-Monats-Tief bei 95,11 Punkten. EUR/USD legte um 0,63 Prozent auf 1,1469 USD zu. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen neigten der Austral-Dollar und das Pfund Sterling zur Stärke sowie der Franken zur Schwäche.

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete gestützt vom schwächeren US-Dollar 0,84 Prozent fester bei 373,45 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 1,01 Prozent auf ein Wochenhoch bei 48,91 USD. Laut Daten von Baker Hughes stieg die Zahl aktiver US-Ölbohrungen die zweite Woche in Folge um zwei auf 765. Der Preis für US-Erdgas stieg um 0,64 Prozent auf 2,98 USD. Comex-Kupfer notierte 1,11 Prozent höher bei 2,69 USD. Gold gewann 0,84 Prozent auf ein Wochenhoch bei 1.228 USD (1.071 EUR) hinzu. Silber, Platin und Palladium rückten zwischen 0,23 und 1,81 Prozent vor.

Am Rentenmarkt notierte die Umlaufrendite einen Basispunkt höher bei 0,33 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um einen Basispunkt auf 0,59 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent tiefer bei 161,07 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel nach durchwachsenen Konjunkturdaten um zwei Basispunkte auf 2,33 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan stieg um 0,42 Prozent auf ein 10-Jahres-Hoch bei 520,63 Punkten. Besonders deutliche Zugewinne verbuchten der Hang Seng Index und der Kospi. Im Blick standen die Daten zum chinesischen Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal. Die zweitgrößte Volkswirtschaft wuchs gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent. Die Konsensschätzung hatte auf ein geringeres Wachstum von 6,8 Prozent gelautet. Dennoch verzeichnete der Shanghai Composite gegen den regionalen Trend einen Abschlag von rund 0,1 Prozent. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Fokus auf den Empire State Manufacturing Index für den Juli. Experten erwarten im Schnitt einen Rückgang von zuvor 19,8 auf 15,0 Punkte.

Produktidee: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CE9U8PCE9U8P Bull MorphoSys AG Hebel: 4,6
CE8H0MCE8H0M Bear MorphoSys AG Hebel: 3,2

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