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Nato bekräftigt nach Trump-Vorwürfen Ziel für Verteidigungsausgaben

Reuters

Brüssel (Reuters) - Die Staats- und Regierungschefs der Nato-Staaten haben sich nach einem Eklat zwischen den USA und Deutschland zu ihrem Ziel bekannt, die Ausgaben für das Militär anzukurbeln.

Man stehe fest hinter dem Plan, dass die Nato-Staaten ihre Wehrbudgets bis 2024 auf zwei Prozent der Wirtschaftskraft steigern, hieß es in der Gipfel-Deklaration am Mittwoch. Eine faire Lastenverteilung sei Grundlage für den Zusammenhalt und die Solidarität der Allianz sowie Voraussetzung dafür, den anderen Mitgliedern bei einem Angriff beizuspringen (Bündnisfall). Gleichzeitig warf die Nato Russland Cyberangriffe und Desinformationskampagnen vor. Das Bündnis kritisierte zudem die Besetzung der Krim scharf.

US-Präsident Donald Trump nahm vor dem Brüsseler Gipfel Deutschland ins Visier. "Deutschland ist ein Gefangener Russlands", sagte er. Das Land habe seine Kohle- und Gaskraftwerke abgeschaltet und erhalte große Öllieferungen aus Russland. Deshalb werde es von Moskau kontrolliert. Außenminister Heiko Maas widersprach den Vorwürfen.

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