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Regierung einigt sich mit Industrie auf Diesel-Nachrüst-Kompromiss

Reuters

Die Bundesregierung und große Autoproduzenten haben sich bei beim Diesel-Problem und der umstrittenen Nachrüstung älterer Autos mit Katalysatoren auf einen Kompromiss verständigt.

Regierung einigt sich mit Industrie auf Diesel-Nachrüst-Kompromiss

"Wir haben mit den deutschen Herstellern ein konstruktives Ergebnis erzielt", sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag nach einem Treffen mit Branchenvertretern in Berlin. Im Vordergrund stehe weiter die Umtauschaktion der Hersteller von Alt-Autos in sauberere Fahrzeuge. Volkswagen und Daimler seien bereit, die verbliebenen älteren Autos dann für bis zu 3000 Euro mit Katalysatoren nachrüsten zu lassen. BMW lehne das ab, wolle aber mit der gleichen Summe die Halter der älteren Diesel unterstützen - etwa für einen Neukauf. Die Angebote gelten nur für Halter in den am höchsten mit Stickoxid(NOx)-belasteten Regionen.

Derzeit gebe es noch keine genehmigten Katalysator-Nachrüstsätze für Euro-5-Fahrzeuge, sagte Scheuer. Daher könne auch eine Nachrüstung erst nach 2020 greifen.

Die große Koalition hatte im Kampf gegen Fahrverbote wegen der Stickoxid-Belastung(NOx) Anfang Oktober ein Paket aus Umtauschprämien für neuere Autos und die sogenannte Hardware-Nachrüstung auf Kosten der Industrie beschlossen. Während die Hersteller Kaufanreize für abgasärmere Fahrzeuge anboten, weigerten sich die Hersteller, die kompletten Kosten für die Nachrüstung von Dieseln der Euro-5-Norm zu übernehmen.

Zugehörige Werte

BMW 73,74 EUR -0,61% -0,46
BMW AG 65,45 EUR -0,30% -0,20
BMW AG 28,105 USD -0,38% -0,11
DAIMLER AG ADRS/1/4 14,41 USD -0,75% -0,11
Daimler 50,49 EUR -1,11% -0,57
VOLKSWAGEN AG 16,14 USD -1,64% -0,27

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