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Steinhoff: Zahlen für 2018 liegen auf dem Tisch – Konzern hat erneut Milliardenverlust eingefahren

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Der südafrikanische Möbelkonzern hat wie angekündigt heute seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht. Die schelchte Nachricht: Im vergangenen Jahr waren die Zahlen wieder tiefrot. Die gute Nachricht: Im Vergleich zu 2017 hat sich der Verlust mehr als gedrittelt.

Steinhoff: Zahlen für 2018 liegen auf dem Tisch – Konzern hat erneut Milliardenverlust eingefahren

1,2 Milliarden Euro Verlust

Steinhoff hatte erst vor wenigen Wochen zusammen mit korrigierten Zahlen für das Vorjahr seinen testierten Geschäftsbericht für 2016/17 vorgelegt und schob nun auch den Abschlussbericht für 2017/18 mit Verspätung nach. Für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr wies der Konzern einen Fehlbetrag von 1,2 Milliarden Euro aus, nach einem Minus von fast 4 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

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Skandal weiter spürbar

Steinhoff hatte Ende 2017 seine Bilanzprobleme öffentlich gemacht. Dabei geht es laut den Ergebnissen der anschließend eingesetzten Prüfer vor allem um künstlich aufgeblähte Buchungen und zahlreiche Transaktionen, die in Wirklichkeit nie stattgefunden haben. Im Mittelpunkt des Skandals steht wohl der ehemalige Konzernchef Markus Jooste sowie eine kleine Gruppe weiterer Manager.

Anleger sehen die Zahlen nicht positiv

Da 1,2 Milliarden Euro kein Pappenstiel sind, werden die Zahlen von den Anlegern negativ aufgenommen. Auf der Handelplattform Tradegate liegt der Kurs der Steinhoff-Aktie zweistellig im Minus.

Von Markus Weingran

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Foto: Who is Danny / Shutterstock.com

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