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ThyssenKrupp vor weitreichender Neuaufstellung

Hussam Masri

Der Traditionskonzern ThyssenKrupp steckt mitten in einer Führungskrise, nachdem der Vorstandsvorsitzende und kurz danach der Aufsichtsratschef ihre Ämter niedergelegt haben. Als ein wesentlicher Auslöser hierfür gilt ein Konflikt mit dem schwedischen Großaktionär Cevian Capital, der einen weitreichenden Konzernumbau fordert. Cevian-Gründungspartner Lars Förberg sieht sich durch die Schwäche der jüngsten Geschäftszahlen bestätigt und hält die bestehenden Strukturen für zu komplex. Nach der geplanten Abspaltung der Stahlsparte vereint ThyssenKrupp immer noch die vier Bereiche Anlagenbau, Komponentenfertigung, Aufzüge und Werkstoffhandel. Heinrich Hiesinger und Ulrich Lehner, die bisherigen Frontmänner in Vorstand und Aufsichtsrat, hatten sich für die Fortführung dieser Strategie eines integrierten Industriekonzerns mit Zentralverwaltung stark gemacht. Über einen möglichen Strategiewechsel werden ihre Nachfolger entscheiden, die bislang jedoch nicht feststehen. Als Interims-Chef hat Finanzvorstand Guido Kerkhoff die Führung übernommen.

Bis zur Einbringung der europäischen Stahlaktivitäten in das Joint Venture mit Tata wird es nach Konzerneinschätzung noch mindestens bis Anfang 2019 dauern. Dann erwartet das Management eine deutliche Verbesserung der Bilanzkennzahlen mit einem kräftigen Anstieg der Eigenkapitalquote sowie einer Halbierung der Pensionslasten. Währenddessen hat ThyssenKrupp im dritten Quartal des bis Ende September laufenden Geschäftsjahres 2017/18 unter zusätzlichen Kosten in der Anlagen- und Schiffbau-Sparte gelitten. Probleme bei mehreren Großprojekten haben das bereinigte operative Spartenergebnis dort auf -213 Mio. Euro gedrückt. Zudem ist das Segment von einer Abnahme der Auftragseingänge betroffen. Guido Kerkhoff will den Bereich durch einen Umbau und Einsparungen wieder in die Spur bringen. Das konzernweite Gesamtjahresziel für den bereinigten operativen Gewinn liegt nun an der Untergrenze der bisher angepeilten Spanne zwischen 1,8 und 2,0 Mrd. Euro. Eine signifikante Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 271 Mio. Euro peilt das Management aber weiterhin beim Jahresüberschuss an.

Teilrückzahlung schon nach sechs Monaten bei 3,00 Prozent p.a. Festzins

Die lediglich einjährige Laufzeit der DekaBank 3,00 % ThyssenKrupp DuoRendite Aktienanleihe 10/2019 (WKN DK0RUK) ist in zwei sechsmonatige Zinsperioden unterteilt. Zunächst wird der konstante Festzins in Höhe von 3,00 Prozent p.a. auf den gesamten Nennbetrag von 1.000,00 Euro je Anleihe bezogen, bis bereits am 04.04.2019 die erste Zinszahlung und die Teilrückzahlung von 500,00 Euro je Anleihe erfolgen. Einem Marktrisiko unterliegt lediglich der maßgebliche Nennbetrag in der zweiten Periode, der nun 500,00 Euro beträgt und bis zur Fälligkeit am 04.10.2019 weiterhin zu 3,00 Prozent p.a. fest verzinst wird. Zur vollständigen Rückzahlung dieser verbliebenen Nennbetragshälfte muss die ThyssenKrupp-Aktie am Bewertungstag, dem 26.09.2019, bei mindestens 90,00 Prozent des Startwerts schließen, der dem anfänglichen Aktienschlusskurs vom 28.09.2018 entspricht.

Eine misslungene Behauptung des 90,00-prozentigen Startwertniveaus am Bewertungstag führt hingegen zur Übertragung von ThyssenKrupp-Aktien an den Anleger. Diese Form der Rückzahlung ruft einen Verlust gegenüber der zweiten Hälfte des ursprünglich investierten Nennbetrags hervor, denn die übertragene Referenzanzahl an Aktien je Anleihe ist zum aktuellen Börsenkurs weniger als 500,00 Euro wert. Hierbei ist der Anleger so gestellt, als wenn er für jeweils 500,00 Euro ThyssenKrupp-Aktien zum vergünstigten, aber nun unterschrittenen Kursniveau von 90,00 Prozent des Startwerts erworben hätte. Ein Totalverlust der zweiten Hälfte des Nennbetrags ist dabei durch die potenzielle Wertlosigkeit der übertragenen ThyssenKrupp-Aktien möglich. Zudem unterliegt die Anleihe insgesamt dem Emittentenrisiko, das Verlustgefahren bis hin zum Totalverlust beinhaltet. Insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank könnten nämlich weder die Zinszahlungen noch die beiden Teilrückzahlungen wie geplant erfolgen.

Die DekaBank 3,00 % ThyssenKrupp DuoRendite Aktienanleihe 10/2019 (WKN DK0RUK) kann vom 10.09.2018 bis 28.09.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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