Navigation Zurück Suche Favoritenliste

US-Produktion zieht im April an - Vormonate schwächer als angenommen

Reuters

Washington (Reuters) - Die US-Firmen haben ihre Produktion im April erneut gesteigert.

Sie stellten 0,7 Prozent mehr her als im Vormonat, wie die US-Notenbank Fed am Mittwoch mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent gerechnet. Allerdings wurden die Ergebnisse von drei der vergangenen vier Monate teils deutlich nach unten korrigiert, was den Zuwachs etwas relativiert.

Die Industrie allein - ohne Versorger und Bergbau - kam im April auf ein unterdurchschnittliches Plus von 0,5 Prozent. Das passt zu den Umfragen unter Managern, wonach sich das Tempo des Aufschwungs zuletzt verlangsamt hat. Sie machen dafür steigende Rohstoffpreise mitverantwortlich. US-Präsident Donald Trump hat zudem Schutzzölle für Importe von Stahl und Aluminium aus Ländern wie China durchgesetzt.

Ingesamt ist die weltgrößte Volkswirtschaft derzeit gut in Form. Der Internationale Währungsfonds hob kürzlich seine Wachstumsprognosen für 2018 und 2019 um jeweils 0,2 Punkte an - auf 2,9 Prozent und 2,7 Prozent. Die Fed dürfte wegen der guten Konjunktur und steigender Inflation in diesem Jahr voraussichtlich noch zwei Mal ihren Leitzins erhöhen.

Zugehörige Werte

ALUMINIUM (BNPP INDICATION) 2.048,29 USD +0,23% +4,90
Hang Seng 27.743,44 Pkt. +0,54% +150,59

Weitere News

zur klassischen Ansicht