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Vorbörse: Dow über 24.000, Dax über 11.000 – Auch heute ist die Stimmung gut – Öl ebenfalls im Aufwind

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Vorbörse: Dow über 24.000, Dax über 11.000 – Auch heute ist die Stimmung gut – Öl ebenfalls im Aufwind

DEUTSCHLAND: – WEITERE GEWINNE – Nach der fulminanten Kursrally zum Wochenauftakt dürfte die Kauflaune der Dax-Anleger am Dienstag anhalten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex knapp zwei Stunden vor dem Start des Xetra-Hauptgeschäfts 0,42 Prozent höher auf 11 105 Punkten. Am Vortag hatte der Dax erstmals seit Ende April die Marke von 11 000 Punkten übersprungen und fast sechs Prozent gewonnen. Die gute Stimmung auch am zweiten Handelstag der Woche hat Gründe: So wirkt zum einen ein Wiederaufbauplan für Europas Wirtschaft positiv. Zum anderen gibt es Hoffnung auf einen möglichen Impfstoffkandidaten gegen das neuartige Coronavirus. Auch die Ölpreise ziehen weiter an

USA: – GEWINNE – Positive Nachrichten zu einem Impfstoffkandidaten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 haben am Montag die US-Börsen beflügelt. Hinzu kam Optimismus über zunehmenden Lockerungen in einigen US-Bundesstaaten, und auch die fortgesetzte Erholung am Ölmarkt stützte. Der Dow Jones Industrial sprang wieder über die Marke von 24.000 Punkten, um die herum er seit Anfang April pendelt. Anleger reagierten zudem erleichtert auf Aussagen des US-Notenbank-Präsidenten Jerome Powell, der bereits im Sommer eine Konjunkturerholung erwartet und nicht mit einer Depression wie in den 1930er Jahren rechnet. Außerdem werde darauf gesetzt, dass die Fed weiter stützend eingreife, falls dies nötig sein sollte, sagten Händler. Der US-Leitindex Dow beendete den Handel mit plus 3,85 Prozent auf 24 597,37 Punkte und machte damit seine Verluste aus der vergangenen Woche mehr als wett.

ASIEN: – GEWINNE – Die Hoffnung auf einen baldigen Erfolg bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus sowie auf eine nicht allzu träge Erholung der Wirtschaft vom Corona-Schock haben die Börsen Asiens am Dienstag angetrieben. So hatte bereits in den USA ein Zwischenbericht einer Phase-I-Studie zu einem Impfstoffkandidaten für gute Stimmung gesorgt. In Tokio nun stieg der Nikkei-225 am Dienstag knapp eine Stunde vor Handelsende um fast zwei Prozent. In China legte der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen um etwas mehr als ein halbes Prozent zu und in Hongkong gewann der Hang Seng 1,8 Prozent.

DAX 11 058,87 5,67%

XDAX 11 089,93 5,48%

EuroSTOXX 50 2911,88 5,1%

Stoxx50 2866,66 3,6%

DJIA 24 597,37 3,85%

S&P 500 2953,91 3,15%

NASDAQ 100 9331,93 1,96%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN:

Bund-Future 172,92 +0,07%

DEVISEN: – DOLLAR SCHWÄCHELT – Der Kurs des Euro hat am Montag im frühen Handel die deutlichen Kursgewinne vom Vortag verteidigt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Morgen mit 1,0915 US-Dollar gehandelt. Er notierte damit auf dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0832 (Freitag: 1,0798) Dollar festgesetzt.

Der Euro hatte am Montag von der verbesserten Stimmung an den Finanzmärkten profitiert und um rund einen Cent zugelegt. Am Dienstag erwarten Beobachter zunächst eine Fortsetzung der positiven Stimmung. Dazu dürfte auch der von Frankreich und Deutschland vorgelegte Wiederaufbauplan für die europäische Wirtschaft nach der Corona-Krise beitragen. Der Plan sieht ein Volumen von 500 Milliarden Euro vor.

„Die gemeinsame Initiative von Merkel und Macron hat aus Sicht des Marktes nun die Chancen erhöht, dass eine Einigung doch noch erzielt werden kann“, kommentierte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Allerdings müssen alle Mitgliedsländer zustimmen. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich bereits kritisch zu den Plänen geäußert. „Auch deshalb dürfte der Markt wohl skeptisch und das Euro-Aufwertungspotenzial vorerst begrenzt bleiben“, sagte Nguyen.

Im weiteren Handelsverlauf könnten noch die Konjunkturumfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) die Märkte bewegen. Experten erwarten bei der Umfrage unter Finanzmarktexperten im Mai eine leichte Aufhellung der deutschen Konjunkturaussichten.

Euro/USD 1,0913 -0,01%

USD/Yen 107,39 0,04%

Euro/Yen 117,19 0,03%

ROHÖL: – WEITERE ERHOLUNG – Die Ölpreise haben ihre Erholung im asiatischen Handel am Dienstag fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 34,92 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 22 Cent auf 31,87 Dollar. Am Vortag hatten die Preise für Brent und WTI erstmals seit über einem Monat die Marken von 35 und 30 Dollar überwunden.

Die gute Stimmung an den Aktienbörsen setzte sich derweil an den asiatischen Handelsplätzen fort. Vor allem die Hoffnung auf einen möglichen Impfstoffkandidaten gegen die Lungenkrankheit Covid-19 trieb die Kurse an. Riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe profitierten davon. Außerdem wurde das geringere Angebot an Rohöl genannt.

Unterstützung erhalten die Ölpreise neben der guten Börsenstimmung durch freiwillige wie unfreiwillige Angebotsreduzierungen. Zur ersten Kategorie zählen Produktionskürzungen des Ölkartells Opec und mit ihm verbündeter Staaten, die gemeinsam unter der Bezeichnung Opec+ firmieren. Diese Förderreduzierungen sind seit Anfang Mai gültig.

Hinzu kommen unfreiwillige Kürzungen von Produzenten, die ihre Produktion aus wirtschaftlichen Gründen zurückfahren. Dazu zählen insbesondere die US-Schieferölproduzenten, die gezwungenermaßen auf den erst unlängst gestoppten Sinkflug des Ölpreises reagierten haben. Viele Bohrlöcher sind mittlerweile geschlossen worden, weil sie unrentabel geworden sind. Laut Prognosen der US-Energiebehörde (EIA) wird die Schieferöl-Produktion im Juni auf den tiefsten Stand seit Ende 2018 fallen.

Auch die Nachfrage erholte sich zuletzt weiter, laut Marktbeobachtern lag der Verbrauch in China zuletzt wieder nah am Vorkrisen-Niveau. Trotz der auch in vielen westlichen Staaten vorangetriebenen Lockerungen im Zuge sinkender Corona-Neuinfektionszahlen bleiben die Risiken für die Erholung der Weltwirtschaft und damit der Rohölnachfrage bestehen.

Vor allem die erneut steigenden Spannungen zwischen den USA und China könnten die sich abzeichnende sachte Erholung der Nachfrage belasten. Daneben bleibt das Risiko weiterer Corona-Infektionswellen.

Brent 34,85 +0,04 USD

WTI 31,93 +0,11 USD

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 45 (62) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 47 (37,50) EUR – ‚OUTPERFORM‘

– CS HEBT TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF ‚OUTPERFORM‘ (NEUTRAL) – ZIEL 3,10 (2,70)EUR

HSBC HEBT HANNOVER RÜCK AUF ‚HOLD‘ (REDUCE) – ZIEL 139 (153) EUR

HSBC HEBT TALANX AUF ‚BUY‘ (HOLD) – ZIEL 36,50 (46,00) EUR

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 66,30 (61,40) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

– JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR GEA GROUP AUF 18,50 (16) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR FMC AUF 84,20 (90,80) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

UBS HEBT SCHAEFFLER AUF ‚NEUTRAL‘ (SELL) – ZIEL 7 (4,40) EUR

UBS HEBT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 70 (62) EUR – ‚NEUTRAL‘

– UBS HEBT ZIEL FÜR SCOUT24 AUF 69 (63,50) EUR – ‚BUY‘

– UBS SENKT ZIEL FÜR HELLA AUF 42 (43) EUR – ‚BUY‘

– UBS SENKT ZIEL FÜR STABILUS AUF 53 (55) EUR – ‚BUY‘

– COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE WOHNEN AUF 47,00 (43,50) EUR – ‚BUY‘

– GOLDMAN SENKT SIEMENS GAMESA AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 15,50 EUR

– JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR SALESFORCE AUF 205 (180) USD – ‚BUY‘

– BARCLAYS HEBT GEBERIT AUF ‚EQUAL WEIGHT‘ (UNDERWEIGHT) – ZIEL 400 (415) CHF

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR CRH AUF 27 (33) EUR – ‚UNDERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 44 (57) CHF – ‚OVERWEIGHT‘

– BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 32 (43) EUR – ‚OVERWEIGHT‘

CITIGROUP SENKT INDITEX AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY)

– CS SENKT ROLLS-ROYCE AUF ‚UNDERPERFORM‘ (OUTPERFORM) – ZIEL 245 (1070) PENCE

– GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR TUI AUF 1,70 (6,10) EUR – ‚SELL‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR LLOYDS AUF 47 (52) PENCE – ‚BUY‘

– JEFFERIES SENKT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 62 (80) CHF – ‚HOLD‘

– GOLDMAN SENKT REMY COINTREAU AUF ‚NEUTRAL‘ (BUY) – ZIEL 105 (112) EUR

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE UNTERNEHMEN

07:00 DEU: Demire Deutsche Mittelstand Real Estate, Q1-Zahlen

07:00 DEU: Fraport, Verkehrszahlen 20. KW

07:30 DEU: Dermapharm, Q1-Zahlen

07:30 DEU: KWS Saat, 9Monatszahlen

08:00 GBR: Imperial Brands, Halbjahreszahlen

09:30 NLD: ad pepper media, Hauptversammlung

10:00 DEU: Deutsche Börse, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: Rheinmetall, Hauptversammlung (online)

10:00 DEU: 1&1 Drillisch, Hauptversammlung (online)

10:30 DEU: Uzin Utz, Hauptversammlung (online)

11:00 DEU: Webasto, Jahres-Pk (online)

12:00 USA: Home Depot, Q1-Zahlen

13:00 USA: Walmart, Q1-Zahlen

TERMINE UNTERNEHMEN OHNE ZEITANGABE

FRA: Orange, Hauptversammlung

GBR: Shell, Hauptversammlung

USA: Urban Outfitters, Q1-Zahlen

TERMINE KONJUNKTUR

06:30 JPN: Kapazitätsauslastung 03/20

08:00 EUR: Acea, Pkw-Erstzulassungen 04/20

08:00 DEU: Verarbeitendes Gewerbe (Auftragsbestandsindex und Reichweiten) 03/20

08:00 DEU: Vierteljährliche Arbeitsmarktstatistik, tiefer gegliederte

Ergebnisse (Erwerbstätigenzahl, Arbeitszeit und -volumen, nach Wirtschaftszweigen), Q1/20

08:00 GBR: Arbeitslosenzahlen 04/20

11:00 DEU: ZEW-Konjunkturerwartungen 05/20

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 04/20

16:00 USA: US-Notenbankchef und Finanzminister vor dem Senat

US-Notenbankchef Jerome Powell und Finanzminister Steven Mnuchin werden vom Bankenausschuss des Senats zum Stand der Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie befragt.

22:30 USA: API Ölbericht (Woche)

SONSTIGE TERMINE

09:00 DEU: Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe

10:00 DEU: Bundesverfassungsgericht verkündet Urteil zur BND-Überwachung im Ausland

10:00 DEU: Pk Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) mit „Bericht zur Lage der Natur“ mit Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz

10:00 DEU: Online-Pk Verband für Schiffbau und Meerestechnik zur Vorstellung des Jahresberichts und derzeitige Entwicklung im Schiffbau

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE, UK UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

11.00 Uhr

Deutschland

ZEW-Umfrage

Mai (Punkte)

Erwartungen 30,0 28,2

Aktuelle Lage -86,6 -91,5

VEREINIGTES KÖNIGREICH

08.00 Uhr

Arbeitsmarktbericht März

Arbeitslosenquote 4,3 4,0

Anträge auf Arbeitslosenhilfe —- 12,2 (April, in Tsd)

USA

14.30 Uhr

Baubeginne, April -25,7 -22,3

Baugenehmigungen, April -25,9 -7,0

onvista / dpa-AFX

Foto: H-AB / shutterstock.com

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Zugehörige Werte

Ölpreis Brent 45,18 USD +0,93% +0,42
Eurokurs (Euro / Dollar) 1,176 USD +0,25% 0,00
Dollarkurs 0,849 EUR -0,25% 0,00
DAX 12.918,88 Pkt. -0,21% -28,01
Hang Seng 25.228,10 Pkt. +1,29% +321,73
Dow Jones 27.686,91 Pkt. -0,37% -104,53

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