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Zulieferer Hella erwartet keine Markterholung und spart am Personal

Reuters

Düsseldorf (Reuters) - Der Scheinwerferspezialist Hella stellt sich auf eine anhaltende Marktschwäche in der Automobilindustrie ein.

"Wir sind derzeit sehr restriktiv bei Personaleinstellungen", sagte Konzernchef Rolf Breidenbach am Dienstag in einer Telefonkonferenz. Allein in ausgesuchten Bereichen würden noch Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung eingestellt, etwa bei neuen Technologien in der Licht- und Radartechnik sowie im Batteriemanagement. Ansonsten werde in allen Ländern und Sparten Personal abgebaut.

Weltweit sank die Stammbelegschaft im ersten Halbjahr des Bilanzjahres 2029/20 bereits um 4,2 Prozent auf rund 37.847 Mitarbeiter. "Würde man die Zeitarbeiter einbeziehen, wäre der Rückgang noch deutlicher", so Breidenbach.

Im ersten Halbjahr des Bilanzjahres 2019/20 bekam Hella den weltweiten Rückgang der Automobilproduktion zu spüren und verbuchte Umsatz- und Gewinneinbußen. Im Zeitraum Juni bis November sank das bereinigte operative Ergebnis um 13,1 Prozent auf 257 Millionen Euro. Der bereinigte Umsatz schrumpfte um 3,2 Prozent auf 3,28 Milliarden Euro. Damit habe sich Hella aber besser entwickelt als der weltweite Markt, der um 6,1 Prozent schrumpfte, erklärte Breidenbach. Er bekräftigte seine Jahresziele und peilt demnach einen bereinigten Umsatz von rund 6,5 bis 7,0 (Vorjahr: 6,8) Milliarden Euro an und eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 6,5 bis 7,5 (8,4) Prozent.

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Hella 28,02 EUR +12,80% +3,18

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